Zum Reinhören
Hier findest du Podcast-Empfehlungen aus unserer Community rund um den Tod eines Kindes, das Leben mit der Trauer und die Begleitung verwaister Familien – erzählt von betroffenen Eltern und Geschwistern sowie von Trauerbegleiter*innen.

„Bisschen Leben, bisschen sterben“
Christian und Patrick sprechen in ihrem Podcast offen über Verlust, Krisen, Neuanfang, Alltag, Erinnerungen – und darüber, wie Leben und Trauer nebeneinanderstehen. Was den Podcast für viele aus unserer Community besonders nahbar macht: Beide Männer haben selbst nahestehende Menschen verloren. Christian musste seinen Sohn Oskar gehen lassen. Er starb mit sieben Jahren an Leukämie. Aus der eigenen Betroffenheit heraus ist ein wunderbares, sensibles Audioformat entstanden, das Mut macht und zeigt: Du bist nicht allein. Es erzählt vom Leben nach dem Verlust – von neuer Freude, vom Wieder-Lachen, von überraschend komischen Momenten und von der Erfahrung, dass das Leben lebenswert bleibt. Anders als früher vielleicht, aber dennoch voller Bedeutung und Möglichkeiten. Christian gibt dabei vor allem trauernden Vätern eine wichtige Stimme. Ein zentraler Meilenstein für Christian war die Erfahrung, über die er in Folge 20 berichtet: das Väter-Wochenende im Kloster Jakobsberg (Rhein-Main-Gebiet). Ein Ort, der zum absolut sicheren Hafen wurde, um der Trauer um das eigene Kind Raum zu geben und Kraft durch die Gemeinschaft mit anderen Vätern zu schöpfen.
„Herzspuren – Sternenkinder, weil Liebe niemals endet…“
Janina Krüger ist Sternenmama von Titus und weiß aus eigener Erfahrung, wie wenig Raum Sternenkinder, stille Geburten und die Trauer der Familien oft bekommen. Mit „Herzspuren“ schafft sie einen Ort, an dem Betroffene erzählen dürfen und ihre Kinder sichtbar bleiben. In Gesprächen mit Sterneneltern, verwaisten Großeltern und Fachpersonen geht es um Diagnose und Abschied, Erinnerungen, unterschiedliche Wege durch die Trauer und das Weiterleben nach dem Verlust. Janina verbindet persönliche Geschichten mit ihrer Erfahrung als Trauerbegleiterin – offen, behutsam und ohne die Trauer kleinzureden. Der Podcast macht Mut, sich auszutauschen, und vermittelt: Alles darf sein, und niemand muss diesen Weg allein gehen.
„Ein Kind verlieren – und trotzdem weiterleben“
Nicole Sieben ist Vorsitzende unseres Mitglieds „Trauernde Eltern & Kinder Rhein-Main e.V.“ und selbst verwaiste Mutter. In dem einfühlsamen und tiefgründigen Gespräch erzählt sie von ihrem Leben nach dem Tod ihres Kindes und von der Arbeit, die der Verein jeden Tag für betroffene Familien leistet. Die Folge gibt einen persönlichen Einblick in Trauer, Halt und das langsame Weiterleben nach einem unvorstellbaren Verlust. Nicole Siebens Wunsch ist es, Mut und Zuversicht zu schenken – und zu zeigen, dass niemand mit seinem Schmerz allein bleiben muss.
„Trauern Väter anders?“
Uli Munck ist Trauerbegleiter und unterstützt Väter, die um ein Kind trauern. Im Gespräch mit Simone Radzuweit geht es um die Frage, ob Väter anders trauern – und warum viele Männer geschützte Räume brauchen, in denen sie ihren Gefühlen Ausdruck geben können. Die Folge zeigt, welche Bedeutung spezielle Angebote wie Väterwochenenden und Selbsthilfegruppen haben, wie Trauer den Alltag und das Berufsleben beeinflusst und was Angehörige sowie Arbeitgeber unterstützend tun können. Ein offenes Gespräch über unterschiedliche Trauerwege, gegenseitiges Verständnis und die Kraft von Gemeinschaft.
„Begleitung in Krisen – Wie Unternehmen mit Trauer am Arbeitsplatz umgehen“
Sabrina Schneider verliert ihre Tochter durch einen Unfall – und erfährt davon an ihrem Arbeitsplatz. Ihr Leben verändert sich von einem Moment auf den anderen. „Zeitfragen. Feature“ begleitet sie und fragt, welchen Raum Trauer im beruflichen Alltag haben kann und welche Unterstützung Betroffene von Unternehmen und Kolleg*innen wirklich brauchen. Autorin Anna Marie Goretzki spricht mit Trauernden, Fachleuten und Unternehmen über Unsicherheit, kulturelle Unterschiede und konkrete Hilfsangebote. Die Folge zeigt, warum „Business as usual“ nach einem schweren Verlust nicht funktioniert und weshalb ein sensibler Umgang mit Tod und Trauer zu einer verantwortungsvollen Unternehmenskultur gehört.
„Gesprächsgruppe Verwaiste Eltern Herrenberg“
Annegret und Katharina haben selbst ein Kind verloren und sprechen offen darüber, wie unterschiedlich Trauer erlebt wird. Beide engagieren sich in der Gesprächsgruppe „Verwaiste Eltern Herrenberg“, die betroffenen Müttern und Vätern einen geschützten Raum für Austausch, Erinnerung und gegenseitige Unterstützung bietet. Im Gespräch geht es um Sprachlosigkeit im Umfeld, persönliche Wege durch die Trauer, Rituale und den Umgang mit Geschwisterkindern. Die Folge macht Mut, Hilfe anzunehmen, über den Verlust zu sprechen und den eigenen Weg im „Leben danach“ zu finden – in dem die Trauer bleiben darf und sich zugleich verändern kann.
„Mein Kind ist tot – wie weiter?“
Stephanie Stadelmann hat selbst ein Kind verloren und gibt in ihrem Podcast unterschiedlichen verwaisten Eltern eine Stimme: Sie erzählen offen vom Tod ihres Kindes, von den ersten schweren Monaten und davon, wie das Leben danach weitergehen kann. Weil laufend neue Folgen mit neuen Geschichten erscheinen, eignet sich dieser Podcast besonders gut als dauerhaftes Hörangebot auf unserer Seite – für alle, die sich in ihrer Trauer nicht allein fühlen möchten.
„Den Verlust eines Kindes (gemeinsam) verarbeiten“
In dieser Folge geht es um eine Frage, die viele verwaiste Eltern beschäftigt: Wie geht man als Paar mit dem Verlust des gemeinsamen Kindes um, wenn jede*r auf ganz eigene Weise trauert? Die Folge zeigt, wie Paare trotz unterschiedlicher Trauerwege im Kontakt bleiben können und einander Halt geben, statt sich in der Trauer zu verlieren.
„Retos (14) – schicksalhafter Unfalltod: seine Mama erzählt“
Eine Mutter berichtet vom Unfalltod ihres 14-jährigen Sohnes Retos und davon, wie sich ihr Leben seitdem verändert hat. Die Folge zeigt, dass Kinder nicht nur im Säuglings- oder Kleinkindalter sterben können, und bildet damit auch den Verlust älterer Kinder und Jugendlicher ab – ein wichtiger Aspekt, der in der Trauerarbeit oft zu kurz kommt.
„Männer trauern anders oder doch nicht? Urs und Nicholas“
Zwei verwaiste Väter, Urs und Nicholas, sprechen offen über den Tod ihrer Töchter, ihre ganz eigene Form der Trauer und darüber, wie sie den Umgang des medizinischen Personals in dieser Ausnahmesituation erlebt haben. Eine wertvolle Ergänzung zu „Trauern Väter anders?“ – und ein weiterer Einblick in die oft wenig sichtbare Trauer von Vätern.
„Verwaiste Eltern: Das eigene Kind verlieren – wie kann ich weiterleben?“ (Folge 4)
Claudia und Dieter verloren ihren 15-jährigen Sohn und erzählen, wie sie die Zeit danach erlebt haben, welche Momente am schwersten waren – und wie sie die Kraft gefunden haben, weiterzuleben und eine Familie zu bleiben. Aus ihrer eigenen Trauer heraus haben die beiden eine Selbsthilfegruppe für verwaiste Eltern gegründet, die sie bis heute leiten. Ihre Geschichte macht Mut, dass sich Trauer verändern kann, ohne dass sie verschwindet.
„Abschied vor dem ersten Atemzug – Erfahrungen eines Sternenpapas“
Johannes Markmann erzählt vom Tod seines Sohnes Fino, der kurz vor dem errechneten Geburtstermin starb, und davon, wie er das erste Jahr als Sternenpapa erlebt hat. Die Folge gibt Vätern, die ihr Kind vor der Geburt verloren haben, eine eigene Stimme und zeigt, wie unterschiedlich und zugleich verbindend Trauer um ein Sternenkind sein kann.
„Wiebke und die Trauer – 2 Jahre später“
Wiebke und Podcast-Host Alexandra Kossowski haben zwei Jahre zuvor schon einmal miteinander gesprochen – damals war die Trauer um Wiebkes Sohn Espen, der mit 18 Tagen starb, noch ganz frisch. In dieser Folge treffen sie sich erneut, um zu erzählen, was sich seitdem verändert hat. Ein ehrlicher Rückblick, der zeigt, dass Trauer kein linearer Prozess ist und sich über Jahre hinweg wandeln kann.
„Sternenkind-Geschwister“
Neben der Mutter steht in dieser Folge besonders Schwester Mia im Mittelpunkt, die ihren kleinen Bruder Noah verloren hat. Sie erzählt aus Kindersicht, wie sie den Verlust erlebt und verarbeitet. Weil hier so unmittelbar eine trauernde Schwester selbst zu Wort kommt, ist diese Folge einer der passgenauesten Treffer für unsere Zielgruppe der trauernden Geschwister.
„Geschwistertrauer und warum es so wichtig ist, Erfahrungen zu teilen“
Bo Hauer hat innerhalb ihrer Familie ihre beiden Brüder verloren und ist heute selbst Trauerbegleiterin. Im Gespräch erzählt sie, wie sie die Verluste erlebt hat und was ihr geholfen hat, weiterzuleben. Weil Bo sowohl aus eigener Betroffenheit als auch aus fachlicher Perspektive spricht, vereint diese Folge beide Sichtweisen und ist damit für trauernde Geschwister ebenso wertvoll wie für Begleiter*innen.
„Verwaiste Schwester Vanessa“
Vanessa spricht über den Unfalltod ihres Bruders, ihre Rolle als große Schwester, Schuldgefühle und den Wunsch, gleichzeitig das Leid der Eltern lindern zu müssen. Sie erzählt offen, wie sie mit ihrer Trauer umgeht und was ihr geholfen hat, das Geschehene zu begreifen und mit ihren Schuldgefühlen umzugehen – ein sehr persönlicher Einblick in die oft übersehene Trauer von Geschwistern.
„Anne – Über den Tod der großen Schwester und wie sie Vorbild bleibt“
Anne erzählt vom Tod ihrer großen Schwester Cero, mit der sie zeitlebens eine sehr enge Beziehung verband – auch über Distanzen hinweg. Im Gespräch geht es um die letzte gemeinsame Zeit im Hospiz und um den Moment, in dem sich plötzlich alles veränderte. Eine berührende Folge über eine enge Geschwisterbeziehung und darüber, wie es ist, mit jemandem noch so viel vorgehabt zu haben – und diese Zukunft nicht mehr gemeinsam erleben zu können.
„Verlust und Trauer – wie schaffe ich das?“
Eine junge Frau berichtet unter anderem vom Tod ihres Bruders und davon, wie sie gelernt hat, mit dieser Trauer zu leben. Ergänzt wird ihre persönliche Perspektive durch Barbara Herbst von der Nicolaidis YoungWings-Stiftung, die Einblick in professionelle Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche gibt. Die Folge richtet sich an junge Menschen und verbindet Betroffenenperspektive mit fachlicher Einordnung – besonders wertvoll für trauernde Geschwister im Jugendalter.
„Sterneneltern begleiten – Der Sternenkinder-Podcast für Fachpersonal“
Zwei Sternenmütter, die zugleich beruflich in Begleitung und Beratung arbeiten, sprechen in diesem Podcast gezielt Fachpersonal an, das mit Sterneneltern in Kontakt kommt. Der Podcast ist damit besonders gut geeignet für den Bereich „Angebote für Begleiter*innen“ auf unserer Seite – als dauerhaftes Hörangebot für alle, die verwaiste Eltern professionell begleiten.
„Ein Sternenkindvater im Gespräch“
Ein Sternenkindvater spricht offen über seine Erfahrungen – eine wichtige Perspektive, da in der Begleitung von Sterneneltern die Sicht der Väter oft zu kurz kommt. Diese Folge wird im Podcast „Sterneneltern begleiten“ besonders empfohlen und eignet sich gut, um Fachpersonen für die väterliche Perspektive zu sensibilisieren.
„Folgeschwangerschaft nach einem Sternenkind“
Diese Folge widmet sich der Folgeschwangerschaft nach dem Verlust eines Sternenkindes – einer Zeit, die für betroffene Eltern von Ängsten und widersprüchlichen Gefühlen geprägt sein kann. Für Begleiter*innen bietet die Folge wertvolles Hintergrundwissen, um Eltern in dieser besonders sensiblen Phase professionell zur Seite zu stehen.
„Trauerbegleitung: Wie spreche ich mit meinem Kind über den Tod?“
Trauerbegleiterin Nina Weiß erklärt, was Kinder in ihrer Trauer brauchen und wie Erwachsene ihnen dabei Halt geben können, statt sie vor dem Thema Tod zu schützen. Die Folge richtet sich an Trauerbegleiter*innen ebenso wie an Eltern lebender Geschwisterkinder, die nach einem Verlust unsicher sind, wie sie mit ihren Kindern darüber sprechen können.
„Wenn Kinder trauern“
Kim Fleitmann hat selbst als Jugendliche ihren Vater verloren und leitet heute Trauergruppen für Kinder und Jugendliche. Im Gespräch verbindet sie ihre eigene Verlusterfahrung mit ihrer Praxis als Trauerbegleiterin. Diese Verbindung aus persönlicher Betroffenheit und fachlicher Erfahrung macht die Folge besonders wertvoll für alle, die Kinder und Jugendliche in ihrer Trauer begleiten.
In Ruhe einen Weg finden: Hebammenbegleitung bei (frühen) Fehlgeburten
Diese Folge wirft einen fachlichen Blick auf die Begleitung von Eltern nach einer frühen Fehlgeburt und zeigt, wie wichtig einfühlsame professionelle Unterstützung in dieser Situation ist. Besonders relevant für Hebammen und andere professionelle Begleiter*innen, die Familien nach einem frühen Verlust betreuen.
„Trauertalk – Der Podcast zu allen Facetten der Trauer“
Die erfahrene Sterbe- und Trauerbegleiterin Stephanie Witt-Loers widmet sich in ihrem Podcast „Trauertalk“ jede Folge einem speziellen Trauerthema – von den Ausdrucksmöglichkeiten der Trauer über den richtigen Umgang mit Beileidsbekundungen bis hin zu drängenden Fragen wie „Was passiert nach dem Tod?“. Mit über 20 Jahren Erfahrung als Fachautorin, Dozentin sowie Sterbe- und Trauerbegleiterin bringt sie in jeder Episode fundiertes Wissen und Empathie ein. Der Podcast eignet sich sowohl für Trauernde als auch für Trauerbegleiter*innen, die sich vertieft mit einzelnen Aspekten der Trauer auseinandersetzen möchten – als dauerhaftes Hörangebot auf unserer Seite.