
Online-Studie: Versorgung nach Schwangerschaftsverlust und -abbruch
Trauer rund um eine Schwangerschaft hat viele Gesichter. Sie kann entstehen, wenn ein Kind während der Schwangerschaft oder rund um die Geburt stirbt. Sie kann aber auch nach einem Schwangerschaftsabbruch entstehen – etwa wenn dieser nach einer schweren medizinischen Diagnose oder aus einer schwierigen Lebenssituation heraus getroffen werden musste. Viele Frauen und Familien tragen diese Erfahrungen lange still mit sich.
Die Online-Studie TROST der Uniklinik Tübingen und der Landesstelle Früher Kindstod Baden-Württemberg ist ein wichtiger Schritt, um die Versorgung nach Schwangerschaftsverlust und Schwangerschaftsabbruch im deutschsprachigen Raum zu verbessern. Die Studie möchte sichtbar machen, was Betroffenen wirklich hilft, wo Unterstützung fehlt und wie Begleitung weiterentwickelt werden kann.
Bereits im Sommer sollen erste aussagekräftige Zwischenergebnisse an Bund, Länder und Krankenkassen weitergegeben werden. Damit ein möglichst umfassendes Bild entsteht, braucht es viele Perspektiven. Nicht nur die Stimmen der Betroffenen sind wichtig, sondern auch die ihrer Begleiter*innen: Partner*innen, Angehörige, Freund*innen sowie Fachkräfte und Engagierte aus der Selbsthilfe. Ein wichtiger Hinweis: Wer mehrere Rollen vereint – zum Beispiel selbst betroffen ist und gleichzeitig andere Betroffene begleitet – kann und soll beide Perspektiven einbringen. Dafür kann jeweils ein eigener Fragebogen ausgefüllt werden.
Jede Erfahrung zählt. Jede Perspektive hilft.
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Vielen Dank für eure Unterstützung!