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Studienaufruf: Stille Geburt und früher Kindstod in der DDR

Die Verarbeitung eines frühen Kindesverlusts ist ein lebenslanger Prozess. Für eine wissenschaftliche Studie der Medical School Berlin werden derzeit Mütter und Väter als Interviewpartner gesucht, die zwischen 1949 und 1990 in der ehemaligen DDR eine stille Geburt erlebt haben oder deren Kind kurz nach der Geburt im Krankenhaus verstorben ist.

Ziel der Studie ist es, besser zu verstehen, wie betroffene Eltern den frühen Verlust damals wahrgenommen und im Laufe ihres Lebens verarbeitet haben. Ebenso geht es darum, die damaligen Versorgungsstrukturen und Erfahrungen mit Unterstützungsangeboten wissenschaftlich zu erfassen. Deine persönlichen Erlebnisse sind ein wertvoller Beitrag zur Aufarbeitung dieser Epoche.

Die Teilnahme erfolgt über ein persönliches, telefonisches oder per Videotelefonie geführtes Interview mit einer erfahrenen Psychologin. Das Gespräch dauert etwa eine Stunde. Pausen oder ein Abbruch des Interviews sind selbstverständlich zu jedem Zeitpunkt möglich. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt. Als Anerkennung für deine Zeit und Unterstützung erhältst du einen Amazon-Gutschein im Wert von 40 €.

Bei Interesse oder Fragen wende dich bitte direkt an die zuständige Ansprechpartnerin der Hochschule:
Lucia Emmerich | E-Mail: lucia.emmerich@medicalschool-berlin.de

Bitte leitet diesen Aufruf an betroffene Eltern weiter, damit die Erfahrungen dieser Generation im Rahmen des Forschungsprojekts Gehör finden.

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